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| Erste Erwähnung und Eigentümer |
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Ursprünglich hieß Gelbingen "Galubingen". In einem Dokument von Papst Innozenz IV für das Kloster Comburg wurde dieser Name ersmals erwähnt. Auch wurden in dieser Urkunde alle Besitztümer des Klosters aufgelistet. Neben Gütern besaß Comburg Mühlen und eine Fischerei. 1250 erschienen die Schenken von Limburg. Sie waren neben dem Kloster Comburg die grössten Grundbesitzer in Gelbingen und hatten das Fischrecht inne, welches im selben Jahr an die Haller Johanniter verkauft wurde. Die Haller Familie Philips besaß 1343 Rechte an Gelbingen und an einer Mühle. Teile davon verkauften sie 1368 an die Bruderschaft zu St. Katharina. Die Veldener werden 1375 bzw. 1376 - man weiß es nicht genau - als Besitzer in Gelbingen erwähnt. Durch eine Stiftung von Sigfrid Snewasser erhält die Josenkapelle 1397 Gelbinger Besitztümer. 1424 übergab Conrat von Rinderbach vier Gelbinger Güter an seine Tochter, welche mit einem Eberhart verheiratet war. Walter Kraus bewirtschaftete 1485 einen Hof des Michel Senfft, danach ab 1492 Michel Bechstain. Das Spital war ebenfalls in Gelbingen begütert. Cunrat Eberhart war 1365 Lehensherr der Kirche zu Erlach. 1403 konnte die Stadt Schwäbisch Hall das Gut des Ulrich von Heimberg durch Auslösung erwerben, da Ulrich sein Vermögen bei der Steuerveranlagung nicht korrekt angegeben hatte. Die Güter des Hans Veldne-Gyr, zu denen auch Lehen des Klosters Comburg und der Schenken von Limburg gehörten, wurden 1406 Rudolf von Münkheim verkauft. Ulrich von Münkheim vererbte 1503 seinen gesamten Besitz an die Reichsstadt. Diese verkaufte Teile davon 1507 an Hermann Büschler weiter. Zwischen 1521 und 1523 erwarb die Stadt Schwäbisch Hall mehrere Besitztümer und Anrechte, u.a. einen großen Besitz des Stift Comburg. Daruter fielen Bauergüter, Fischwasser und auch einzelne Parzellen. Aber auch die Schenken von Limburg trennten sich 1523 von ihrem Besitz sowie dem limpurgischen Recht der Kelter. Michel Senfft veräusserte 1540 seine Besitztümer an die Stadt. Durch einen Gütertausch mit Florian Bernbeck gab Schwäbisch Hall 1568 Teile ihrer Besitzungen wieder auf. Margaretha Feyerabend, Hans Busch und Dorothea Biermann verkauften ihren Besitz zwischen 1577 und 1578 an die Stadt. Im Verlauf des 16. Jahrhunderts war Schwäbisch Hall allen anderen Besitzern überlegen.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. November 2009 um 22:16 Uhr |







